Sonntag, 6. Mai 2012

Tatort auf ägyptisch oder so ;-)

Ich nehme jetzt den Computer, klettere hoch und setze mich mit dem Computer und einer Dose Bier (das gute Sakkara, wirklich nicht so übel) auf die Terrasse und genieße in den Nachladepausen (wir haben hier zur Zeit nur einen Internetstick, der nicht wirklich schnell ist) den Blick vom 13 Stock über den SuezKanal auf das Mittelmeer ;-)

wieder in der Wüste

Bin wieder in Ägypten

Beim Landeanflug auf Kairo - diesmal bei relativ klarem Wetter - konnte man ganz prima sehen, wie die Stadt in die Wüste hinein wächst.

Cairo - Kahire - Kairo

Irgendwann werde ich über die Pyramiden einfliegen, hoffe ich, die will ich auch mal photographieren ;-)

Freitag, 27. April 2012

endlich

im Sommer habe ich darüber nachgedacht, dass es ganz lustig wäre und sinnvoll, eine Wohnung in Istanbul zu kaufen, schließlich ist das die Stadt, wo ich meinen Lebensabend verbringen möchte, wenn ich so weit zu denken wage.
Im November fand S.` Mutter eine solche Wohnung, die unseren Kriterien (Üsküdar, mindestens drei Zimmer, Balkon wenn möglich nicht zu weit weg vom öffentlichen Nahverkehr, ...) entsprach und die ihr gefiel.
Im Dezember schaute ich sie an, unterschrieb sofort den entsprechenden Vertrag und dachte, ich wäre jetzt Besitzer dieser Wohnung.
Schon bevor ich es schaffte, den ganzen Kaufpreis aus Deutschland zu überweisen, erfuhr ich, dass ein anderer Makler die selbe Wohnung für 10% mehr verkauft hattte - aber ich hatte schließlich meinen Vertrag, hatte einen Vorschuss geleistet, das Problem löste sich ganz schnell in heißen Rauch auf.
Das Problem, das aber wirklich auftauchte, war die absurde Regel, dass das Militär jeden Immobilienverkauf an Ausländer genehmigen muss. Also konnte ich die Wohnung im Dezember nicht auf mich überschreiben lassen weil die Erlaubnis des Militärs fehlte - aber der Verkäufer wollte sein Geld, hätte nicht Monate warten können, also musste S. Mutter die Wohnung in meinem Auftrag erwerben - abgesichert war ich durch verschiedene notarielle Urkunden und mein Urvertrauen in die Menschen.
Heute endlich, um 16.02 Uhr, wurde uns feierlich im Katasteramt der Katastereintrag verlesen, nachdem ich höchst offiziell und amtlich beglaubigt, Eigentümer jener Wohnung geworden bin ;-)
Hier in der Türkei wird einem das in einem Papier beglaubigt, das "Tapu" heißt, jetzt bin ich stolzer Besitzer eines solchen
Tapu

Donnerstag, 26. April 2012

und schon wieder unterwegs

ich könnte mich daran gewöhnen, jetzt sitze ich noch im Frankfurter Flughafen herum, in ein paar Stunden werde ich wieder zu Hause sein :-)

Stippvisite 01

Natürlich werde ich versuchen, ein paar Photos zu machen, hottentlich mit mehr Zeit als beim letzten Mal, wo ich nur zwei Tage dort war ...

Stippvisite 02

Mittwoch, 25. April 2012

lost in "Hessian Siberia"

so sitze ich also in der kleinen Kreisstadt in Hessich Sibirien und muss ewig warten, bis der nächste Bus ins Dorf fährt, wo ich wohne, wenn ich in Deutschland bin.
Aussehen kann das zwar alles ganz hübsch hübsch klein fein grün, aber wirklich praktisch ist es nicht ...

desperation 01

Aber wenn ich irgendwann einmal viel Zeit habe, werde ich hier ein bisschen mehr photographieren, auch das Alltägliche am Ende der Welt hat sicher seinen Reiz, es gilt nur, ihn zu finden ...

desperation 01

Sonntag, 22. April 2012

Bin bei B.

kaum war ich da, sollte ich auch schon überlegen, was für ein Photo wir machen - die Idee, die entstand, war dann aber doch eher spontan ;-)

cup board 02

Donnerstag, 19. April 2012

veröffentlicht

spannend das, im Februar wurde eins meiner Bilder in Frankreich veröffentlicht bei http://boutique.lepoint.fr/produit/393/l-etat-de-la-france - einem konservativ-liberalen Magazin mit einer Auflage um die 500 000.
Mal schauen, was ich dabei verdiene, viel nicht die Vermarktungsrechte laufen über www.citizenside.com/en und die haben sie ihrem Cooperationspartner AFP abgetreten - es dauert wohl ewig, bis ich dann tatsächlich ein paar Euro auf dem Konto habe - aber ohne citizenside hätte niemand das Bild gefunden ...

RAW Settings

gar nicht braver Schüler

bin ich heute: während ein Referent über sein Lieblingsthema "Pädagogisches QualitätsManagement" spricht, probiere ich verschiedene Möglichkeiten aus, Bilder zu bearbeiten - beides dient der Indienvorbereitung, das eine ist der Lehrgang, der sich an Leute richtet, die an kleinen feinen deutschen Schulen arbeiten, an mir also völlig vorbei geht, das andere hat was damit zu tun, dass ich auch dort heftigst photographieren werde.

Mein Vortragsergebnis sieht so aus:

RAW Settings

Bei dem Bild war fälschlich als Weißabgleich ziemlich gelbes Kunstlicht per manuellem Weißabglich eingestellt, das Ergebnis war ein recht blaues Photo. Endlich habe ich es wieder mal ausprobiert, mit der Canonsoftware zu basteln, gar nicht so schlecht ...

Montag, 16. April 2012

Fast alles ist ok ...

Der Vertrag ist unterschrieben, das Vorbereitungsseminar läuft, der Kontakt mit der indischen Arbeitsstelle und der Kollegin läuft, eine Unterkunft wird mir dort besorgt, ...

Wenn es dieses Jahr dann wirklich ein Visum gibt, dann kann es Ende Juni wirklich los gehen.

Jetzt jedenfalls bin ich beim Seminar und der letzte Papierkram ist fertig, von meiner und von deutscher Seite aus ist alles klar.

Jetzt bespreche ich mit den zukünftigen Kollegen Pläne, wie was zu organisieren ist (sie werden in Mumbai arbeiten, auf einer Stelle, auf die ich mich letztes Jahr beworben hatte, die dann aber nicht besetzt worden war mangels nachfragender Schüler in unserem Segment, in Neu Delhi und eben ich ganz allein in Kalkutta, als erster Deutscher in meinem Bereich.
Niemand von ihnen zieht mit großem Container um, in den man ein paar Kartons einstellen könnte. Aber die eine hat einen genialen Plan: Sie lässt sich von Freunden dort hin bringen, alle fliegen sie zusammen und jeder nimmt zusätzlich zum normalen eigenen Gepäck einen Teil ihres größeren Gepäcks mit, so kommt sie auf 5 Koffer statt zweien.
Und wir alle wissen wenig über den Alltag, über Wohnungssuche, über Arbeitswirklichkeit, über Regeln, Gesetze, über die Chancen, dort integrierter zu leben als z.B. in Ägypten, die Möglichkeiten, die Sprache zu lernen (welche überhaupt, es gibt ja so einige in Indien, aber Englisch können wir wenigstens alle ;-) ...
Wie ich sind also auch alle anderen nicht wirklich perfekt vorbereitet - wie ich wird der Umzug, wird die erste Zeit wohl auch für die anderen ein Abenteuer werden.
Aber im Vergleich zu mir gibt es doch einige Leute, die vor jeder Eventualität Angst haben, bei jedem "unter Umständen könnte dieses passieren oder jenes sich ereignen ..." geht ein tiefes beschleunigtes Atemholen durch die Gruppe, es wird oft über winzigste, minimale Möglichkeiten lange gesprochen, die eventuell und unter besonders miesen Bedingungen möglicherweise zu Problemen führen könnten, wenn man aufgrund der Umweltbedingungen in xy kein Attest hat für das Asthma, das man dort entwickelt, keine annerkannt erschwerten Bedingungen dazu führen, dass man aufgrund der annerkannt schweren Bedingungen es vielleicht doch nicht aushält oder oder oder. Manchmal möchte ich aufstehen und gehen, manchmal möchte ich das ganze einfach abkürzen, indem ich darauf verweise, dass die Bedingungen eben doch annerkannt schwer sind, dass man sich das Asthma auch attestieren lassen kann, selbst wenn man bisher kein Attest hatte ...
Insgesamt lässt es mich bisher noch recht kalt, noch bin ich nicht aufgeregt, noch liege ich gut in der Zeit und habe so ziemlich alles vorbereitet, was vorzubereiten war, ...

Aber ich weiß, es wird noch aufregend werden ....

mal wieder in Deutschland

ja, mal wieder in Deutschland.
Auf dem Weg ausnahmsweise die Kamera auf dem Schoß gehabt und gelangweilt rausgehalten, in der Hoffnung, wir würden mal wieder über Istanbul fliegen. War nicht so, stattdessen griechische Inselwelten

unterwegs

Nachtrag Ostern

lang ist es her, aber da ja heute das Orthodoxe Osterfest gefeiert wird und meine ägyptischen/türkischen Leute genau das heute mit einem Kairoausflug genießen, ist es ja nicht sooo tragisch, dass ich die natürlich gefärbten Eier jetzt erst hochlade:

Die Ergebnisse beim Johannisbeer/Kirsch-Tee waren erstaunlich (fast schwarz, weil ich die Eier im Tee vergessen habe und sie für über eine halbe Stunde im Sud lagen - beim nächsten mal werde ich nach fünf Minuten anfangen, nachzuschauen, gibt vermutlich wirklich etwas zwischen blau und grau), bei rote Bete sogar noch kräftiger als erwartet (auch hier früher rausholen), bei Spinat und Kaffee absolut frustrierend (Spinat hatte ich vielleicht zu viel Wasser hinein gekippt und die Maschine zum zerhäckseln war bei der Nachbarin, aber trotzdem hätte es ein wenig grüner sein müssen als fast Klarweiß, beim Kaffee bemerkte man den braunen Stich nur, wenn man ein weißes Ei daneben legte).

natural colors

Mittwoch, 4. April 2012

Ostern

Ostern rast im Sauseschritt herbei und ich als echter Deutscher weit weg vom Trubel gefärbter Eier schon im Weihnachtsregal und zu Osterhasen umgespritzten Weihnachtsmännern habe beschlossen, auch in Ägypten (wo es traditioneller Weise auch bunt gefärbte Eier zu einem Frühjahrsfest gibt) meine eigenen Ostereier zu basteln - und wie sich das gehört, nicht mit dem Edding, der mir angeboten wurde, als ich in diversen Läden nach Ostereierfarben suchte, sonder ganz natürlich - und das dokumentiere ich dann auch zum Teil hier, gestern Abend musste ich zwar S. und Kollegen bekochen (ich weiß nicht warum, aber sie alle lieben meinen Kartoffelbrei und meinen paniert gebratenen, langweiligen Tieffrierfisch), hatte aber immerhin Zeit, schon mal den Färbesud aus roten Beten vorzubereiten, heute abend geht es dann mit Färben weiter ...

Vorbereitungen:
Easter Holliday 01

Erste Schneideversuche mit schon beachtlich gefärbter Rothand
Easter Holliday 02

Angebersud
Easter Holliday 03

kaputt - Kaufwarnung Canon EF-S 17-85

Jetzt zum zweiten Mal kaputt:

zensored idiot

Gekauft habe ich es damals Pfingsten 2008 im Set mit der D40, weil ich in Leon, jenem kleinen Städtchen in Spanien, wo ich mit der kaputten D20 gestrandet war, keine vergleichbare Kamera ohne Objektiv auftreiben konnte - ansonsten hätte ich damals gerne verzichtet.
Kaputt gegangen ist es in Jerusalem, wo ich ein paar hundert Photos mehr gemacht hätte, wenn nicht jener Kabelstrang im Objektiv kaputt gegangen wäre. Das Objektiv war damals ca. 1,5 Jahre alt.
Die Garantiezeit, die ich in Spanien erhielt,dauerte laut Beleg 1 Jahr. Die erste Reparatur kostete dann in Ägypten beim Canon-Afrika-Zentrum um die 130 Euro und dauerte eine Woche, in der ich eine Menge Photos hätte machen können, war ich doch neu in Ägypten und hatte eine Woche frei. Der dortige Schrauber zeigte mir gleich fünf dieser Objektive, die er mit dem gleichen Problem dort liegen hatte und schwärmte mir vom deutschen Zentrum vor ...
Inzwischen weiß ich, dass alle, die dieses Objektiv für einen längeren Zeitraum benutzen, große Probleme damit hatten.

Jetzt, 2,5 Jahre nach der ersten Reparatur, 4 Jahre nachdem ich das Objektiv gekauft habe, ist es wieder kaputt, vermutlich das selbe Kabel, wenn auch teilweise andere Symptome vor dem Totalausfall.
Ich bin zwar demnächst in Istanbul, wo ich zum dortigen Canon-Zentrum gehen könnte und das Objektiv vermutlich nach einem Tag gereinig und repariert zurück bekommen würde (in Deutschland dauert das ungefähr ewig und 6 Wochen), aber es würde mich wieder viel Geld kosten, ich weiß noch nicht, ob ich das machen lasse (vor allem, weil sich die Reparaturkosten ganz arg dem Neupreis annähern).

Alternativ werde ich künftig häufiger das 1.8 50mm benutzen und auf ein paar andere Festbrennweiten sparen, für die erste Zeit in Indien aber, wo ich nicht mehrere Festbrennweiten mitschleppen werde, muss es dann das hier tun, das mir als Ersatz ganz nett erscheint und in einigen Tests für die Preisklasse ganz gut abgeschnitten hat ...

zensored idiot

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