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Traumzeit

Freitag, 24. April 2009

nachtwanderung

ich war wieder unterwes auf dem weg, über den ich tagsüber schreibe. und mir begegnete mindestens ein richtig typischer pilger: funktionsklamotten, mittelgroßer rucksack, stock,...
der traum war also ein ganz normaler rückgriff auf das, was ich gestern den ganzen tag gemacht habe: für zwei, drei tae jakobswegblog getippt, bilder herausgesucht und bearbeitet, meine schreibereien von damals gelesen.
dann drehte der traum aber in eine witzige andere richtung: ich war bei einer familie, sie waren zwar nicht richtig fremde, aber auch nicht nahe vertraute. ich war dort in ihrer wohnung zu gast, warum weiß ich nicht mehr, und ich musste duschen oder baden, weil ich das gefühl hatte, wie ein wiedehopf zu stinken. Die Frau bot mr also das bad an, aber interessanterweise blieb sie einfach im badezimmer sitzen, unterhielt sich gemütlich mit mir, während ich mich fertig machte, auch während ich beim ausziehen überlegte, ob ich mich jetzt nackend asuziehen könne oder nicht. und nein, es war kein problem, ich zog mich aus, auch das t-shirt und entsetzt fragte sie, was ich denn mit meinem bauch angestellt hätte. ich antwortete scherzhaft "ups, da muss ich mich wohl irgendwo geschnitten haben", sie würde nachfragen, das wuste ich, also würde ich von dem unfall erzählen müssen.

bevor ich aber anfangen konnte, klingelte schon der wecker. schön, den unfall erklären zu müssen wäre zwar kein problem, aber ich hatte einfach keine lust, mal wieder nur davon reden zu müssen.

(auf dem weg nach kadiköy wieder erinnert, also auf dem minicomputer getippselt, wenn es tippfehler gibt, tut mir das leid, meine fingerchen sind einfach niht für dieses baby gedacht)

Donnerstag, 5. März 2009

nur geträumt ...

im Traum eine irre Erfahrung:
Ich war wieder im Krankenhaus. Irgend etwas geschah (was das war, kann ich mich nicht mehr erinnern, aber es ist auch nicht wichtig), es geschah, ich sah es und wusste gleichzeitig, irgendwie außerhalb meiner selbst, dass es wahr war, tatsächlich, real.
Also erzählte ich es der Krankenschwester und die reagierte genau so, wie damals die Krankenschwestern auch, die mich die Kinder nicht sehen lassen wollten, sie sagte einfach nur "ja ja" und es war klar, dass sie mir nicht glaubte, dass sie wusste, dass ich haluzionierte. Und das wirklich irre bei diesem Traum: Auch wenn ich außerhalb meiner selbst wusste, dass das, was ich gesehen hatte, real war, wusste ich gleichzeitig außerhalb meiner selbst (und natürlich auch außerhalb der Krankenschwester), dass sie recht hatte, dass das, was ich erzählt hatte, natürlich nur Produkt meiner Phantasie war, dass die Realität ganz anders aussah.

Samstag, 1. Dezember 2007

Traum

In letzter Zeit kann ich mich selten an meine Träume erinnern.

Vor ein paar Tagen war es ein richtig fieser von Zombies, die zwar wild und böse umherrannten aber dann doch niemanden bissen, manchmal sind träume besser als Filme, auch wenn ganz klar ist, dass manche Filme Träume anregen, wenn auch erst wesentlich später ...

Heute Morgen war es eine lustige Mischung aus verschiedenen Stationen meines eigenen Lebens, einerseits wohnte ich in der Kohlenstr.-WG, aber statt P., T. oder N. war M (aus der Frankfurter Str.) da, dem ich erzählte, dass ich entschlossen hätte, jetzt mein Geld etwas vernünftiger auszugeben, was er für unendlich schwierig hielt. Eigentlich war diese, meine Entscheidung ja ganz einfach, aber weil es ihm offenbar sooo schwer fiel, so unmöglich erschien, erzählte ich ihm, dass es, wenn er es nicht allein schaffte, ja doch unzählige Hilfsorganisationen und Selbsthilfegruppe gäbe und zählte ihm ein paar auf.
Schwuppdiwupp war ich bei einer Haus-feier im Hinterhof, der mit einem Schuppen zwar im Backsteinstil der Kohlenstr. wie auch der Frankfurter bebaut war, aber doch irgendwie zur Jugendwerkstatt gehörte, wie auch die meisten der dort feiernden jungen Leute. Bei der Feier war ich allerdings nicht Betreuer, sondern einfach nur einer, der auch dort wohnte, also gleichberechtigt. M. erzählte mir, dass er tatsächlich den ersten Schritt getan habe zum "verantwortlichen Umgang mit meinem Einkommen" und dass das ja eine Menge von Gruppen sei, die da anzurufen wären, dass man es aber alleine unmöglich schaffen könne, dass ich doch auch unbedingt dort anrufen müsse um am Programm teilzunehmen.
Leicht arrogant wehrte ich mich, war mir klar, dass ich das allein schaffen könne und bemerkte, dass ein paar jungs gegenüber uns beobachteten und gespannt auf etwas warteten, was passieren würde. Das passierte auch, die kleine hüfthohe Wand, an die ich mich lehnte, löste sich auf, der Mörtel hielt nicht, diese Wand, eben noch frei zum Garten hin stehend, lehnte sich plötzlich an die Wand eines höheren Hauses, das nun direkt daneben stand - wäre es nicht gewesen, ich wäre hinunter gefallen. Die Umfassungsmauer des Schuppendaches, das als Terrasse diente auf jeden Fall war gänzlich in sich zusammengebrochen. Ich fing an, die Steine einzusammeln. Einer aus der Gruppe der Lästerjungs half mir dabei, was mich sehr überraschte.
Angesäuert fuhr ich die ganze Gruppe, die ich in die Schublade "Spätaussiedler aus Russland" eingeordnet hatte, an, dass sie mir ja etwas hätten sagen können. Aber ehe es zu einer echten Auseinandersetzung kommen würde, von der ich wusste, dass sie statt fände, kam eine Hausmeisterin, schlechtgelaunt, älter, und fragte im Anklageton, ob ich wüsste, was eine neue Mauer kostete.
"Kein Problem, dann mache ich eben eine" sagte ich ihr und wusste, dass ich mich damit dann tatsächlich verpflichtet hatte, genau das zu tun, eine neue Mauer zu bauen. Vor meinem inneren Auge überlegte ich, ob ich das wirklich könnte und wusste auch, wie es zu machen sein und dass es kein größeres Problem darstellen würde - was dann der letzte Rückgriff auf das reale Leben mit der ersten erfolgreich gemauerten Mauer im letzten Sommer war.

Lustig das, in einem Traum die letzten zwanzig Jahre meines Lebens mit einer Menge realen Personals und realer Erfahrung einerseits und einer Mischung aus völlig wirren, absurden Vorgängen andererseits ...

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