Jakobsweg - 22.04.2008: Zubiri => Pamplona
Nachdem am vorabend auch das handauflegen einer ehemaligen lehrerin, die von sich selbst glaubt, heilerfähigkeiten zu haben, nichts geholfen hat und die knie nach wie vor höllisch weh taten, also aus rein logischen gründen statt weiter zu wandern und die knie vollends zu zerstören, fuhr ich einfach per bus die letzten 18 km nach Pamplona, zusammen mit Susanne, die auf den ersten blick den eindruck einer ganz und gar schrecklichen friseuse aus den neuen ländern machte (ja, ich gebe zu, genau solche vorurteile habe ich) sich dann aber als ganz nett erwies - und dann sogar nicht mal aus dem osten kommt (obwohl ich ja bei ihr etwas Sächsisch zu hören meinte), aber in Leipzig lebt und arbeitet und aufgrund von ziemlich schrecklichen nagelbettentzündungen an den füßen pausieren muss.
als die beiden invaliden des tages sind wir also auf den bus wartend zurück geblieben, während die menge vorbei zog, sogar schon die ersten aus anderen dörfern an der strecke weiter hinten, an denen wir gestern noch wacker vorbei gezogen waren ...
auf den bus wartend war nicht viel zu tun in Zubiri, außer ein ödes photo von der dorfkirche zu machen:

In Pamplona dann quartiersuche - Susanne wäre ja beim nächsten hotel abgestiegen (80,- € aufwärts für ein einzelzimmer und weltbest sah's nicht aus, und sooo eine weltstadt ist Pamplona ja nun doch nicht), aber ich war mir sicher, dass es nicht weit weg vom zentrum einige pansionen geben müsste, die erträglich sauber und doch etwas preiswerter wären - und siehe da, nach einer wanderung von einer halben stunde mit einigen malen fragen hatten wir dann auch genau diese pension gefunden, für 20,- € pro zimmer, allerdings mit bad im flur für 3 oder vier zimmer zusammen. aber dafür tatsächlich mitten im zentrum, mit netter aussicht (ich habe das balkonzimmer ergattert ;-) und im gegensatz zur herberge mit einem bett ganz für mich allein, einer tür, die ich abschließen kann und mit der möglichkeit, zwei nächte zu bleiben, das geht in der herberge nicht.

nach der erfolgreichen anmietung dann auch gleich mal ein paar stunden ausruhen - was ein glück, dass ein neues buch mit dabei ist, wenn auch Englisch.
Später noch ein wenig stromern durch Pamplona, ohne gepäck, auf teer- oder pflaster-straßen, nicht durch schlammlöcher, ganz ohne größere abstiege (bergauf dagegen ist sehr angenehm für die knie), also sind die gelenke bzw. die darin hausenden schmerzen zu ertragen.
Pamplona selbst ist nicht sonderlich groß - und längere exkursionen kann ich denn doch nicht machen, also genieße ich den sonnenschein, der das wetter des tages bestimmt und trinke dazu den einen oder anderen kaffee, unterbrochen von dem einen oder anderen photo:

abendessen dann zusammen mit susanne in einer bar um die ecke und brav früh ins bett, wenn auch nicht ganz so früh wie in den herbergen wohl so üblich. auch sie wird am nächsten tag noch nicht weiter ziehen, hofft aber genauso wie ich, am übernächsten tag wieder fit zu sein. und wenn meine knie, die sich schon besser anfühlten, nicht wesentlich verbessern, muss ich wohl einen arzt finden - bis zum nächsten tag aber versuche ich es noch mit frisch eingekauftem voltaren und in der apotheke gefundenen knie-verbänden.
abends dann das letzte mal photos vom chip auf die minifestplatte übertragen, inzwischen hatte ich in der post nachgefragt, wie ich mein überflussgepäck los werden würde und wusste, dass einiges an überflüssigen klamotten (welcher idiot nimmt auch einen schweren baumwollpulli - 800 gr - mit, eine baumwollhose - 400 gr. - einen minicomputer !!!!!! - 1 kg - ...) insgesamt hoffe ich, 4 kg fortschicken zu können, die spanische post ist perfekt darauf eingerichtet, es gibt im postamt fertige pakete, in die man den ganzen kram reinkrämpelt, den eigenen namen und als adresse die hauptpost in Santiago de Compostella drauf schreibt und schon wird das ganze los geschickt, zum abholen braucht man dann in Santiago die quittung und den personalausweis, fertig (und auch gar nicht sooo teuer, ungefähr 12,- €, falls ich mich richtig erinnere).
als die beiden invaliden des tages sind wir also auf den bus wartend zurück geblieben, während die menge vorbei zog, sogar schon die ersten aus anderen dörfern an der strecke weiter hinten, an denen wir gestern noch wacker vorbei gezogen waren ...
auf den bus wartend war nicht viel zu tun in Zubiri, außer ein ödes photo von der dorfkirche zu machen:

In Pamplona dann quartiersuche - Susanne wäre ja beim nächsten hotel abgestiegen (80,- € aufwärts für ein einzelzimmer und weltbest sah's nicht aus, und sooo eine weltstadt ist Pamplona ja nun doch nicht), aber ich war mir sicher, dass es nicht weit weg vom zentrum einige pansionen geben müsste, die erträglich sauber und doch etwas preiswerter wären - und siehe da, nach einer wanderung von einer halben stunde mit einigen malen fragen hatten wir dann auch genau diese pension gefunden, für 20,- € pro zimmer, allerdings mit bad im flur für 3 oder vier zimmer zusammen. aber dafür tatsächlich mitten im zentrum, mit netter aussicht (ich habe das balkonzimmer ergattert ;-) und im gegensatz zur herberge mit einem bett ganz für mich allein, einer tür, die ich abschließen kann und mit der möglichkeit, zwei nächte zu bleiben, das geht in der herberge nicht.

nach der erfolgreichen anmietung dann auch gleich mal ein paar stunden ausruhen - was ein glück, dass ein neues buch mit dabei ist, wenn auch Englisch.
Später noch ein wenig stromern durch Pamplona, ohne gepäck, auf teer- oder pflaster-straßen, nicht durch schlammlöcher, ganz ohne größere abstiege (bergauf dagegen ist sehr angenehm für die knie), also sind die gelenke bzw. die darin hausenden schmerzen zu ertragen.
Pamplona selbst ist nicht sonderlich groß - und längere exkursionen kann ich denn doch nicht machen, also genieße ich den sonnenschein, der das wetter des tages bestimmt und trinke dazu den einen oder anderen kaffee, unterbrochen von dem einen oder anderen photo:

abendessen dann zusammen mit susanne in einer bar um die ecke und brav früh ins bett, wenn auch nicht ganz so früh wie in den herbergen wohl so üblich. auch sie wird am nächsten tag noch nicht weiter ziehen, hofft aber genauso wie ich, am übernächsten tag wieder fit zu sein. und wenn meine knie, die sich schon besser anfühlten, nicht wesentlich verbessern, muss ich wohl einen arzt finden - bis zum nächsten tag aber versuche ich es noch mit frisch eingekauftem voltaren und in der apotheke gefundenen knie-verbänden.
abends dann das letzte mal photos vom chip auf die minifestplatte übertragen, inzwischen hatte ich in der post nachgefragt, wie ich mein überflussgepäck los werden würde und wusste, dass einiges an überflüssigen klamotten (welcher idiot nimmt auch einen schweren baumwollpulli - 800 gr - mit, eine baumwollhose - 400 gr. - einen minicomputer !!!!!! - 1 kg - ...) insgesamt hoffe ich, 4 kg fortschicken zu können, die spanische post ist perfekt darauf eingerichtet, es gibt im postamt fertige pakete, in die man den ganzen kram reinkrämpelt, den eigenen namen und als adresse die hauptpost in Santiago de Compostella drauf schreibt und schon wird das ganze los geschickt, zum abholen braucht man dann in Santiago die quittung und den personalausweis, fertig (und auch gar nicht sooo teuer, ungefähr 12,- €, falls ich mich richtig erinnere).
erik-n - 22. Apr, 10:28