Kleine Dinge

Die kleinen Dinge sind manchmal die, die die großen Dinge aufhalten oder in Bewegung versetzten.
Montag Morgen, als wir von Pondycherry zurück fahren wollten, ganz gemütlich, um einen schönen Wochenendausklang zu haben (ja, Montag war frei und ich habe es unendlich genossen ;-), Montag morgen also geschah es, dass der Schlüssel nicht in der Hosentasche war, wo er sich sonst immer herumtreibt.
Ich blieb sogar recht ruhig, beschloss, erst einmal im Motorrad selbst zu schauen, das in der Tiefgarage des Hotels stand, also recht sicher war, weil sicher niemand unter den Bediensteten es stehlen würde. Aber nein, dort war er nicht (ja, das Motorrad selbst war noch da).
In aller kürze sei die folgende Stunde erzählt: wir durchsuchten beide Gepäcktaschen, jedes einzelne Kleidungs- oder Gepäckstück, fragten in der Rezeption nach, schauten auch in allen Zimmern nach, in denen wir gewesen waren (wir hatten zwei verschiedene bewohnt, hatten umziehen müssen zwischendurch und hatten daher noch zwei andere Zimmer angeschaut ...), der Schlüssel blieb verschwunden.
Ich gebe zu, ich war ziemlich panisch inzwischen, es ist ja nicht nur der Motorradschlüssel, auch die der Haustür, des Büros, des Schreibtisches hängen daran, von denen ich jeweils nur einen habe udn auch meine Schuldateien, ich habe es einige Zeit vernachlässigt, Kopien zu machen bis auf den Bürocomputer, dort ist eine aktuelle, aber der ist leider gerade kaputt.
Nach einer Stunde stand der Alternativplan: mit dem Bus nach Hause, dann einen Tag frei nehmen, mit dem Bus nach Pondy und am selben Tag das Motorrad mit dem Ersatzschlüssel nach Hause kutschieren.
Und zuletzt war dann noch der Parkwächter zu informieren, der ja das Motorrad die nächste Woche vor Augen hätte - und jetzt erzählte der endlich, dass er den Schlüssel hätte, vom Motorrad abgezogen, wo ich (Depp) ihn hatte stecken lassen ...
13-11-06-2083

Warum der gute Mann der Rezeption nicht Bescheid gesagt hatte, konnte tatsächich niemand verstehen. Und warum er uns nix gesagt hatte, die wir einige male vorbei gekommen waren, konnten wir auch nicht verstehen. Ich hatte ihn nicht gesehen, er war in seiner Hütte versteckt gewesen, aber eigentlich war es ja sein Job, uns zu sehen und mitzukriegen, dass da Leute wie blöd ein Motorrad und das ganze Gepäck darum herum untersuchten, vor allem da es doch das MOtorrad war, wo am Vortag aus Versehen der Schlüssel steckengeblieben war ...

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