In der Nacht, so zwischen 2 und 3 wurde wieder richtig viel geschossen, wir saßen hier, hörten es da knallen, dort war auch wer arg dabei, ein paar hundert Meter rechts auch wieder, ...
Und nichts davon in irgendwelchen Medien, niemand weiß, was passiert ist, nur gereizt sind hier in der Gegend trotzdem viele - und während es schoss, waren viele Menschen draußen unterwegs, um zu gucken, vielleicht auch um dabei zu sein, wir wissen es einfach nicht. Und das ist wirklich das Nervigste, nicht zu wissen, was da los ist, was all das zu bedeutetn hat.
Können Mosquitos kreativ sein?
Alles, was an mir nicht mit Kleidung verdeckt ist, habe ich mit einem Stinkspray eingestänkert, auf dass ich nicht von Mosquitos gebissen werde (ja, sie lieben mich).
Beim Einsprühen hatte ich noch Latschen an, die auf dem Sofa nicht mehr dabei waren - natürlich juckt der Fuß jetzt wie Hölle, nachdem ein Mosquito genau diese unstinkige Stelle gefunden hatte - wobei ich ja immer dachte, meine Füße stänken von Natur aus ...
Können Mosquitos kreativ sein?
Alles, was an mir nicht mit Kleidung verdeckt ist, habe ich mit einem Stinkspray eingestänkert, auf dass ich nicht von Mosquitos gebissen werde (ja, sie lieben mich).
Beim Einsprühen hatte ich noch Latschen an, die auf dem Sofa nicht mehr dabei waren - natürlich juckt der Fuß jetzt wie Hölle, nachdem ein Mosquito genau diese unstinkige Stelle gefunden hatte - wobei ich ja immer dachte, meine Füße stänken von Natur aus ...
Suzanne Mubarak, die als Ehefrau des ehemaligen Diktators plötzlich im Besitz von zig Millionen ist, ganz sicher viel wusste, vermutlich bei einigem beteiligt war, wird einfach so nach 2 Wochen aus der (luzuriösen) Untersuchungshaft entlassen,
tausende von Demonstranten, Bloggern, einfachen Leuten, die die Wahrheit sagen, werden von Militärgerichten bei Verhandlungen unter Ausschluss jeglichen Rechts, ohne Verteidiger, ohne Öffentlichkeit, oft genug auch noch ohne eigenes Wissen, innerhalb von kürzester Zeit zu langjährigen Haftstrafen verurteilt und in Gefängnissen unter menschenunwürdigen Zuständen weggesperrt ...
Aber wundert es, wenn man weiß, dass Mubaraks frühere Kumpels und Mitmilitärs jetzt die Macht in Händen halten und lauthals über Amnestie nachdenken? Wer weiß, vielleicht wollen sie damit nicht zuletzt Präzedenzfälle schaffen, auf die sie sich dann selbst berufen können, sollten sie irgendwann mal die Macht aus den Händen geben müssen und selbst vor Gericht stehen ...
Übrigens: für einen Blogeintrag wie diesen laufen Ägypter Gefahr, für Jahre im Gefängnis zu sitzen ...
so, der Computer ist wieder von Trojanern befreit.
Nachdem er irgendwoher befallen war, bastelte ich erst einmal mit virenscannern und ähnlichem herum, musste aber leider feststellen, dass solche fiesen kleinen Biester die böse Eigenart haben, Kontakt mit sonst wem herstellen zu können und die Hintertür für alles Mögliche offenzuhalten und dazu gehört auch die Möglichkeit, weitere Trojaner, Viren, Spionageprogramme und was auch immer zu installieren, die vielleicht noch nicht bekannt sind. Und man weiß einfach nicht, wer welche Tastatureingaben sieht, wer welche Passwörter zu haben sich freut, ...
Hier wäre es vielleicht nicht so tragisch, aber bei den Mails, bei Skype, bei anderen Sachen könnte es richtig viel Geld kosten, also war der Computer solange still gelegt, bis ich die Festplatte formatiert hatte, alles neu aufgespielt und mehrfach nach allen Möglichen Schädlingen gescannt.
Das hat ein paar Tage gedauert, aber jetzt scheint er wieder gesund zu sein, der Kleine hier - und ich wieder online.
bis dann endlich, viel zu spät, eine Idee auftauchte ...

aus der Wüste.
Und einen großen Bericht gibt es nicht, es war schön, es war anders, es war unbeschreiblich, um halb sechs Morgens aufzuwachen, aus dem Schlafsack zu kriechen, sich den Sand aus dem Gesicht zu reiben, die Sandmuster auf den Schlafsäcken der anderen zu bewundern, aus dem Camp rauszuklettern, auf die Düne zu krabbeln und für die nächste Stunde völlig allein in der Wüste zu sein, zu schauen, zu wundern, zu freuen, ...
Und am Abend vorher hatten wir im Camp Besuch
Weil der Ausflug auch Teil des Projektes houseart (
http://www.houseart.erik-nehring.de ) ist, war es nicht nur vergnügen, sondern auch Photoarbeit - die nächste Ausstellung wird "Wüste Welten" heißen (und dementsprechend war das obrige Bild auch nicht das beste Wüstenfuchsbild der Serie, das kommt erst nach Ausstellungseröffnung).
gestern im taxi angeschnallt.
Kaum ausgestiegen wurde mir gesagt, dass das Hemd ja überall fiese Schmutzränder hatte, peinliche Sache das.
(und die Taxifahrt: der langsamste Fahrer der Welt, hat ständig versucht mit mir zu reden und wollte dann auch noch unverschämt viel Geld, schrie sich beschwerend hinter mir her, dabei habe ich schon mehr als 20% mehr bezahlt, als bei Taxen mit Zählern auf dem Zähler gestanden hätte ...)
hm, Alltag, mehr oder weniger.
Und die letzten Zuckungen vor den Osterferien (die dann leider nur eine Woche dauern, aber immerhin ...).
Aber zu berichten? Gibt's irgendwie nix.
Gerade läuft auf
http://english.aljazeera.net/watch_now/ eine Sendung über Libyen mit einem Moderator in Washingkton, der einfach einen neutralen Gesichtsausdruck hat
:-I
und da gibt es in New Hampshire oder so ähnlich einen Professor, der den Kopf arg schräg gelegt hat und den Mund vor allem arg nach unten gezogen
:-(
und in London sitzt ein noch junger Typ, der ein ganz fest ins Gesicht eingegrabenes Lächeln hat, das wirklich lustig wird, sobald er dunkle Vokale sagt - einfach super
:-)