... die Ausstellung, in der wir jetzt einen Monat leben werden, ist eröffnet, einige der Photos werde ich wohl verkaufen können, neue Kontakte scheinen sich zu erschließen, ...
nu gehe ich endlich ins bett und morgen darf das Wochenende beginnen :-))

nachgedacht habe ich schon in den letzten Wochen, dass ich mal wieder sichern müsste, vor allem das Ausstellungsprojekt und die Mails.
Seit gestern ist der Computer hin und mit ihm die Tiff-Dateien der Ausstellung, mit etwas Glück habe ich Kopien der JPGs. Hin ist die Musik, die ich mir für die Ausstellung besorgt hatte, hin sind leider auch die letzten zwei bis drei hundert Mails, hin sind zwei, drei Tage Photographie
Ansonsten gehts prima ;-)
bleibt leider keine:
Schule, Besuch aus Argentinien bzw. Neuseeland, für den ich gerne viel mehr Zeit hätte, mein neuestes Projekt mit "Ausstellungseröffnung" am Donnerstag - aber immerhin habe ich die Photos allesamt fertig - und sobald das ganze der "Öffentlichkeit" vorgestellt ist, gibt's dann mehr davon auf www.erik-nehring.de ;-)

Es ist Sommer geworden, ganz offiziell und plötzlich:
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fehlte plötzlich eine Stunde (hier fängt die Sommerzeit eben am 30 April an, niemand weiß warum),
am Donnerstag Morgen dann rieb ich mir die Augen, als die beiden Soldaten drüben vor der Botschaft nicht mehr in schwarz auf ihren Stühlen schliefen, wie immer mit Musik aus dem Handy aber eben in strahlendem Weiß - und nach dem Aufwachen dann mit viel Lächeln im Gesicht.
Und in der ganzen Stadt dann genauso, die heftige Präsenz von Sicherheitsorganen, Polizei und Militär und Gendarmerie, allesamt in Weiß, nur die zivilen, die haben die gleichen langweiligen Anzüge an und die gleichen langweiligen schwarzen Gürtel mit der Waffentasche daran, aus der die immer gleiche Pistole lugt, ...
(Und ja, ich tue ihnen vielleicht unrecht: sie schlafen nicht immer, aber ich glaube, dass sie nicht wirklich diejenigen sind, die es ernsthaft verhindern könnten, wollte jemand in der Botschaft nebenan Böses tun, nur, wer will das schon bei den Nepalesern?)
Heute mal nicht für die Schule gearbeitet, auch nicht daran, die Wohnung weiter einzurichten,. sondern endlich mal wieder an einem neuen Photoprojekt - heute nur ein erster Anfang, aber wenn alles so läuft, wie geplant, dann werde ich spätestens am 06.05.2010 etwas zu berichten haben - oder am 07, wenn es am 06. länger wird ;-)
Und bevor das eigentliche Photographieren überhaupt anfangen kann, gibt es noch einiges zu tun, z.B. gibt es davon einige aufzupusten ....

Mein Patenkind wird morgen konfirmiert, und natürlich wollte ich als braver Patenonkel (und nicht nur, weil ich das pro forma bin, sondern weil das für mich dann tatsächlich auch etwas mehr ist als einfach nur ein Titel) zumindest bei der Konfirmation dabei sein, auch wenn ich mich sonst sehr rar mache.
Sonntag und Montag habe ich dafür frei bekommen, ein Ticket für viel zu viel Geld für das Wochenende ergattert (als Student hatte ich damals im Monat wesentlich weniger, als mich diesmal allein der Flug gekostet hätte), der Anzug liegt bereit, das schickste Hemd ist gebügelt und das Geschenk bereit, die Kamera sowieso.
Und dann kommt doch einfach so mirnichtsdirnichts eine Wolke vom fernen Vulkan aus Island und der Flugverkehr wird eingestellt.
Zuerst wurde vorgestern Abend der Verkehr nach Frankfurt auf Eis gelegt, damit dann mein Flug für gestern nach Frankfurt, aber ich bekam einen der allerletzten Plätze in dem für gleich nach München, mit der Bitte, doch vorher anzurufen um sicher zu gehen, dass der Flug wirklich ginge.
München war der letzte deutsche Flugplatz, der offen war, soweit ich weiß - wann z.B. Frankfurt wieder geöffnet wird, kann mir hier bisher niemand sagen.
Ich war gebeten worden, nach 19.00 Uhr anzurufen, da wisse man mehr - nein, es wurde da dann gehofft, München würde heute Morgen wieder geöffnet - am späten Abend wisse man mehr. Am späten Abend wurde die Entcheidung auf fünf Uhr verlegt, um fünf Uhr habe ich angerufen und wurde für eine weitere Stunde im Ungewissen gelassen, um 6 Uhr wurde mir dann mitgeteilt, dass der Flug wirklich ausfällt. Auch jetzt noch ist der Flug annulliert.
Verfügbar ist laut der besten Flugsuchmaschine, die ich kenne (ich mache hier mal ein wenig Werbung: Airline direct ist tatsächlich regelmäßig günstigster Anbieter, ich suche mir da meist Flüge heraus, die ich dann bei den Fluggesellschaften direkt buche und Airlinediect auf diese Weise zwar als Suchmaschine missbrauche, ihnen aber keine Buchungsgebühr gebe) nur ein Flug mit Royal Jordanian - über Amman nach Frankfurt, noch buchbar, Abflug wäre in 6 Stunden, ankämen käme ich um 23. irgendwas.
Aber: Der Spaß würde (als one-way-Flug) über 500,- € kosten und nirgends finde ich bisher einen zuverlässigen Hinweis darauf, dass Frankfurt bis dahin wieder Flugverkehr zulässt.
Nee nee, ich bleibe, gehe Morgen arbeiten, denke an meinen Neffen, mache mir heute noch einen ruhigen Tag ....
In Island raucht ein Vulkan,
deswegen sind in Europa alle möglichen Flugplätze gesperrt
deswegen kann ich von Kairo aus nicht nach Frankfurt fliegen.
Der Flug nach München war schon voll belegt.
Also werde ich morgen, wenn der Flug nicht abgesagt wird, nach München fliegen.
Die Umbucherei habe ich gerade eben mit einer netten Dame am Telephon geklärt, normalerweise nenne ich ja hier keine Firmen, aber der Service, den ich gerade bei EgyptAir geboten bekam, möchte ich hier einfach mal lobend erwähnen
(natürlich wäre es ja noch genialer gewesen, hätte mir gleich am Flughafen die Möglichkeit eröffnet, dass es noch andere Flüge nach Deutschland / Europa gibt. Ich wäre dort geblieben und hätte vielleicht - ich war recht früh - doch noch einen der Plätze nach München gekriegt.
Na, hoffentlich verzieht sich die Wolke bald - und demnächst in der Schule werde ich gleich mit viel mehr Motivation im Unterricht das Buch "Die Wolke" weiter bearbeiten ...
würde ich gerne.
Aber nach dem Essen (hauptsächlich von S. vorbereitet, weil ich denn doch diese Woche außer Arbeit und Arbeit nach der Arbeit zuhause am Schreibtisch kaum Zeit hatte), stellten S. und der Besuch eines Kollegen aus D. fest, dass die Photos von der Speicherkarte verschwunden waren - zhur Zeit läuft der Versuch, die verschollenen Daten auf einer der Karten zu finden, wir wissen nicht, welche der vier Karten in Frage kommt und auf zwei Computern läuft die Wiederherstellung, aber so unendlich langsam, dass ich so bald nicht zum Schlafen komme.
Trost: bis Morgen, 9.45 werde ich es wohl schaffen, da geht mein Flieger nach Deutschland. Und wenn wir die Photos nicht wiederherstellen können, dann hat A. noch den morgigen Tag um die Photos neu zu machen.
Allen, die schlafen dürfen, gute Nacht.
Vorgestern kam die nette kleine SMS, die versprach, dass unser DSL-Zugang jetzt freigeschaltet sei, wir nur noch das Modem abholen müssten und sofort Internet-Zugang haetten. Das Modem zu bekommen war wirklich einfach, und es wurde sogar für uns alles eingerichtet, selbst der Name und das Passwort für unser privates Wirelessnetzwerk.
Zuhause angekommen bemerkten wir dann auch sofort, dass das Wirelessnetzwerk prima arbeitet aber die Verbindung mit dem Internet nicht funktiıonıert.
Nach einigem Probieren wusste ich dann auch, dass es nicht am Modem laege, dass es nicht an der Telephonleitung laege, nicht am Router, nicht am Splitter, sondern an der Verbindung mit dem Provider. Und die sagten ja, wir haetten eine aktive Verbindung. Übrig blieb nur die Möglichkeit, dass irgendwo die falsche Nummer genannt worden war - und siehe da, unsere Telephonnummer, wie sie im Vertrag steht, war von beiden Handys nicht zu erreichen, waehrend unsere Vermieterın uns aber dort schon angerufen hatte. Wie in Ägypten üblich, kann man von unserem Hausanschluss Handys nicht anrufen, sonst hätten wir da ohne Probleme die Nummer überprüfen können. #
Also fragten wir die Vermieterin.
Sie schaute auf den Vertrag, sagte, die Nummer sei richtig und sie rufe gleich oben unter genau dieser Nummer an, so könnten wir die Nummer überprüfen-
Gesagt getan. Sie rief an, ich sie zurück, ihr Display zeigte die richtige Nummer, alles prima.
Ich forschte also noch ein wenig weiter und stellte fest, dass die Nummer ganz bestimmt falsch wäre - S. ging hinunter, fragte nach, mit einem ähnlichen Ergebnis: zwei Anrufe hier bei mir, allerdings hatte beide Male die Vermieterin, eine kleine runzelige Frau von mindestens 80 Jahren und null Ahnung von Elektronischen Gedings, gewählt.
Ich rief also beim Provider an, um mit dem technischen Service das Problem zu klären und wurde dort aufgeklärt, dass ich von einer anderen Nummer aus anrief als auf dem Vertrag, den wir gemacht hatten, ausgewiesen sei - und damit war klar, dass mein Verdacht der falschen Telephonnummer stimmte - die Vermieterin hatte einfach zwei Ziffern vertauscht.
Also wanderten wir zurück zum Provider um das zu klären. Der braucht die Cancellation-number des alten Providers, da unsere Nummer noch belegt ist - dazu muss man eine bestimmte Nummer anrufen und das geht nur bis 15.00 Nachmittags.
Dort erfuhr ich also heute Morgen, dass es für unsere Telephonnummer noch einen Providder gäbe, den riefen wir auch an und lernten da, dass wir ohne Probleme den alten von den vormietern zwar gekündigten aber noch nicht ganz geschlossenen Vertrag übernehmen könnten, das würde 4 Stunden dauern und sei gar kein Problem - aber zuvor müssten wir noch den neuen Vertrag mti dem neuen Provider kündigen. Zum dritten Mal in zwei Tagen wanderten wir dort hin, um zu erfahren, dass wir unter diesen Umständen unser Geld für 3 Monate los seien und dass wir außerdem dafür zu sorgen hätten, dass der Service, der ja für eine andere Nummer eröffnet worden sei, ordnungsgemäß auf unsere Nummer übertragen würde, damit wir ihn dann auch ordentlich kündigen könnten, was ja zur Zeit nicht möglich sei, da er für eine Telephonnummer geleistet werde, für die wir ja nicht verantwortlich seien.
Unsere Chancen, den neuen Vertrag aufzulösen sind also erstmal gleich null. Und um an die Leistungen daraus zu kommen, müssen wir die Cancellation-Nummer bringen, für die der alte Provider 48 Stunden braucht, wohlgemerkt 48 Stunden an Werktagen, wir können dann gnädigerweise am Montag ab 17 Uhr anrufen, vorher kriegt der Provider diese Nummer nicht von der Telecom. Und dann müssen wir diese Nummer dem neuen Provider geben, der dann den Service von der falschen Nummer auf unsere richtige überträgt, was natürlich wieder eine Prozedur mit der Telecom erfordert, also einiges an Zeit braucht.
Weniger als zwei Wochen wird das ganze also nicht dauern.
Hätten wir die richtige Nummer gehabt, hätten wir gleich am ersten Tag, als wir Internet beantragten, erfahren, dass eine Verlängerung des alten Vertrages nur ein paar Stunden dauern würde und hätten eine Internetverbindung schon lange vor dem Umzug gehabt.
So aber werden wir noch einiges an Stress und Internetfreier Zeit vor uns haben.
Wenn ich daran denke, würde ich ja gerne jemanden hauen dafür, aber die 80 jährige, hutzelige Vermieterin, kaum halb so groß wie ich, zerbrechlich und nett für so einen kleinen Zahlendreher hauen? Stattdessen musste ich gestern einfach mal gegen den Wasserbottsich treten, der noch ahnugnslos in der Küche herumstand. Basta!
Also gingen wir zurück zum Provider um dort gesagt zu bekommen, dass