Montag, 14. November 2011

...

Ich musste heute zum ersten mal etwas langärmeliges anziehen, während ich am Computer sitze!


hiding 01

ach so, nachdem ich entschieden hatte, diesen Eintrag zu schreiben und die Seite geöffnet hatte, habe ich noch kurzentschlossen das entsprechende Photo gemacht - man beachte, dass inzwischen meine Arbeitsecke fast vollständig ist, es fehtl nur noch ein Regal ... Man beachte außerdem das Bild auf dem Bildschirm im Bild, die Finger, die im großen Original tatäschlich arg unscharf sind (Belichtungszeit 3,2 Sekunden) tippen tatsächlich den ersten Teil des Eintrags ...

Sonntag, 13. November 2011

Großstadtleben in ägyptisch Sibirien

also, erst war, wegen des Opferfestes alles geschlossen, arg lang, mindestens zwei Tage länger als jeder andere Laden hatten die beiden Optiker zu, der eine auch heute noch, aber der sieht eh nicht iwirklich vertrauenerweckend aus, der andere hatte endlich geöffnet. Und der Mensch darinnen sagte auf die Nachfrage, ob er Englisch spräche, im Brustton der Überzeugung "Ja!". Nun, sein Englisch war gut genug um mir zu erklären, dass er keine Kontaktlinsen hätte, dass es auch in der Mahalle, in der Stadt, in Port Said keine gäbe.
Aber ich könnte ja mal bei Dr. Gamal, dem Augenazt fragen, vielleicht könnte der mir helfen.

Dafür bin ich also eine Woche lang jeden Tag dahin getappert um darauf zu warten, dass die endlich mal öffnen ...

Und dann dachte ich mir, dass der gute Mann ja doch arg ahnungslos geklungen hatte, in Kairo hatte mir schon damals mal ein Optiker gesagt, in Ägypten würden gar keine Kontaklinsen getragen, die müsse ich mir in Europa besorgen, sowas kennte man gar nicht in Ägypten, und ein paar Straßen weiter fand ich dann gleich einige Optiker, die allesamt Linsen und auch alles andere hatten wie jeder normale Optiker auf der ganzen Welt auch.
Also ging ich munter drauf los, um in einer Apotheke nach einem anderen, besseren Optiker zu fragen und siehe da, Mittwoch haben die dann meine Linsen, fertig und aus ;-)

gestern abend ...

und weil es ja gründe geben muss dafür, dass ich hier bin, verrate ich mal einen: bis tief in die nacht gestern saßen wir auf der Terrasse, endlich mal - und ich hatte nie das Gefühl, dass es im T-Shirt zu kalt wäre ;-)

hiding 01

Samstag, 12. November 2011

ägyptisch Sibirien

... immerhin habe ich den Kruezfahreranleger vor der Tür, da kann ich immer mal gucken, ob denn was los ist.
Heute ist es die Norwegian Jewel mit bis zu 2300 Passagieren an Bort, na, immerhin. Und wer gucken will: http://de.wikipedia.org/wiki/Norwegian_Jewel oder deren Bordkamera: http://www.ncl.com/shipcams/jewelcam/fullsize.jpg?browser_popup=320x240

So, ich gehe jetzt einkaufen.

Freitag, 11. November 2011

leider wieder zu Hause

aber immerhin, die Erinnerung bleibt ...
Beirut:
moderne Menschen, wirklich sehr gut aussehende Leute, die modern, sexy gekleidet sind, Wohlstand ausstrahlen aber eben auch eine Menge Kultur, die es natürlich wahrnehmen, wenn da eine sehr attraktive junge Frau im Minirock vorbei geht, die aber nicht starren, ist es doch ganz normal, dass Menschen schön sind, die im Auto vorausschauen, auch mal ein wenig bremsen und jemanden über die Straße gehen lassen, die sogar stehen bleiben für Fußgänger, oft noch weit rücksichtsvoller als in Deutschland, die Menschen auch im Verkehr respektieren, statt wahnsinnig alles von der Straße hupen zu wollen, was den egoistischen Drang sonstwohin eventuell verlangsamen könnte. Respekt und Kultur, das ist es, was ich in Beirut erlebt habe, im Verkehr, auf der Straße, im Minibus, im Hotel, im Restaurant, im Nchtleben, in der Warteschlange vor'm Check-In.
Und eine kaum vorstellbare Ruhe. Selbst auf der Hauptverkehrsstraße wurde fast gar nicht gehupt und im riesigen Café, wo Musik lief (sehr ruhige Cafehausmusik eben) und wo mindestens hundert Menshen sich unterhielten, saßen wir am großen Tisch und unterhielten uns in Zimmerlautstärke oder sogar leiser, verstanden jedes Wort und es war einfach nur angenehm ruhig.
Das war Beirut.
Port Said dagegen: Im Gegensatz zum Alltag sind viele Menschen für das Opferfest nach Port Said gekommen, der Stadt (Kairo) zu entfliehen. Alle Restaurants sind überfüllt, während spezielle Geschäfte nach wie vor geschlossen sind (ich brauche z.B. neue Kontaktlinsen, muss aber noch warten).
Am Abend dann das grausame Erwachen: Auf der "Uferpromenade", dem Fußweg am Mitterlmeerstrand, waren viele Tausend Menschen unterwegs, sowieso alle schon von Natur aus laut, aber inmitten dieser Massen Gruppen von Arschlöchern auf ihren Mopeds, die sich einen Spaß daraus machen, menschenverachtend durch die Menschenmenge zu rasen, dabei die extralauten Hupen ununterbrochen nerven zu lassen und gezielt auf Leute zuzufahren, die die Unverschämtheit besitzen, sich nicht an den Rand des Fußweges zu queteschen, wohlgemerkt, des Fußweges, der nur über Treppen zu erreichen ist und immer wieder durch Barrieren gegen Autos abgesperrt.
Im Nachtleben Port Saids wird ganz gezielt und bewusst dreckigstes Verhalten geübt, werden Ausländer beschimpft und sogar mit Abfall beworfen, lassen es sich die Massen gefallen, von besonders miesen Exemplaren tyrannisiert zu werden ...
Ägypten eben, laut, dreckig ohne Ende und geprägt von einer unglaublichen Respektlosigkeit.

(Das klingt jetzt rassistisch, ja, aber leider ist es wahr. Und natürlich weiß ich, dass die kleinen Mistviecher auf ihren Mopeds, die heute Abend noch durch die Fußgängermassen rasen, auf Fußgänger zuhalten und deutlich machen, dass sie absolut nicht gewillt sind, den Kurs zu ändern, sondern dich brutal umfahren werden, wenn du nicht ausweichst - auch wenn auf der anderen Seite drei Meter Platz wären, geht ers doch darum, dich zu zwingen, auszuweichen, weil du ja ohne Moped so unendlich weniger wert bist als sie auf ihrem Mördergefährt, dass diese kleinen absichtlich bösartigen Wesen morgen in ihren Privatschulen "Respekt" von ihren Lehrern einfordern werden, respektiert werden wollen als Menschen, als Persönlichkeiten; natürlich weiß ich, dass es auch ganz andere Menschen gibt in diesem Land, sogar gut gebildete Menschen voller Kultur, aber die Atmosphäre ist geprägt von Schmutz und Respektlosigkeit, von Geschrei und Hupen ... )

Sonntag, 6. November 2011

In Beirut

ist es wirklich tausend mal schöner als z.B. in Port Said ...

Zeigen kann ich es nicht, keine Zeit, keine passenden Photos, kein Internetzugang, aber wenigstens eine erste Impression:


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Freitag, 4. November 2011

unterwegs...

gestern noch auf der Terrasse und etwas angeödet von Port Said und den fehlenden Motiven (eigentlich gibt es ja nur Schiffe ...) sitze ich jetzt im Flughafen von Kairo um Morgen in Beirut hofffentlich mehr Photowürdiges zu finden.
Schade, hätte ich das ganze früher gewusst, hätte ich "Die Fälschung" von Nicolas Born mitgebracht, ein Buch, das damals wirklich großen Eindruck auf mich gemacht hat, unter anderem auch, weil die Haupfigur öfter mal im zerbombten Beirut unterwegs war, für den Reporter damals weniger bedeutend als seine Beziehungskrise daheim - aber kauf so ein Buch mal irgendwo in Ägypten ...

Aber bevor es wirklich los geht (der Flieger fliegt erst Morgen früh, leider zu früh für den ersten Bus aus ägyptisch Sibirien und zur Zeit sind alle Freunde aus Kairo unterwegs, weil wir eben alle das Opferfest mit Reisen verbringen, also haben wir für die Nacht keinen Unterschlupf gefunden ): bevor wir wirklich fliegen und es neues zu photographieren gibt, eben wieder eins der letzten Bilder von unserer Terrasse ...


hiding 01

Freitag, 28. Oktober 2011

Statt langweilig drinnen zhu sitzen ...

haben wir endlich mal auf unserer Terasse den Grill eingeweiht (es dauerte einen ganzen Tag, in Port Said einen Grill - und dann auch noch Holzkohle zu findenI.
Doch, hat schon Vorteile, hier in Port Said zu sein ...

(Und nach zwei Wochen Putzen und Räumen bin ich endlich so weit, dass ich hier wohnen kann ohne in der eigenen Wohnung ständig mit EkelHerpes zu tun zu haben ...)


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http://farm7.static.flickr.com/6037/6289935130_1a2480fb44.jpg

Dienstag, 25. Oktober 2011

Nachtrag 12. Stock

Wenn man dann entweder im funktionierenden Fahrstuhl hochgefahren ist oder im Schweiße des eigenen Angesichts 216 Stufen heraufgeklettert ist, dann geht es noch flugs auf´s Dach (für Kletterer: 14 Stufen) und zur Belohnung gibt es dann z.B. das hier:

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12, Stock

Schön, wenn man so weit oben wohnt und gucken kann. Schade nur, dass manchmal der Fahrstuhl kaputt ist ;-(

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