Sonntag, 15. Januar 2017

nochmal Geld - die Letzte hoffentlich

Donnerstag und Heute war ich in Sachen Geld unterwegs - Donnerstag hatten von den sechs oder sieben Geldautomaten in Geh-Entferung tatsächlich nur zwei kein Geld und einer gab sogar nicht nur 2000er Scheine aus, die auszugeben nach wie vor schwierig sein kann, sondern auch 500er und 100er, so dass ich mit meiner deutschen Karte nach einem Spaziergang von ca. 1,5 Stunden inclusive 5 km, einem EInkauf und Wartezeiten in drei Bankschlangen locker fast 20 000 Rupies in der Tasche hatte, unter anderem mehr als zehn 500er und genauso viele 100er - vermutlich hätte ich auch mehr abheben können, ich weiß nicht, wie hoch das tatsächliche Limit für ausländische Karten zur Zeit liegt - indische Karten haben tatsächlich ein tägliches Limit von 4500 Rupies (65 €).
Auch heute hatten bei uns zwei von vier Automaten Geld, es gab nur kurze Schlangen und wir begnügten uns mit 12 000 Rupies (ich muss Montag die Miete zahlen).
Außerdem gelang uns der erste richtige EInkauf mit einem 2000er ohne Probleme, die 400 Rupies Restgeld wurden uns bereitwillig gegeben - vielleicht, weil es tatsächlich endlich wieder genug Bargeld in der Kasse gab oder aber weil wir gute Kunden sind.
Ich habe versucht, herauszufinden, ob das an einer besonderen Lieferung Bargeld liegt, die Bangalore in der letzten Woche erreicht hat, kann aber Online keine INformationen finden. Auf jeden Fall aht sich die Situation in den zwei WOchen, die ich in Deutschland war, merklich verbessert.
Auf dem Land (bei Freunden in der Nähe von Chennai zum Beispiel), sieht es noch nicht so gut aus: Es gibt nicht so viele Automaten und die sind nicht immer gefüllt, auch wenn es dort inzwischen auch ab und zu 500er gibt.
Die Regierung blubbert davon, dass es keine negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft gäbe, während gleichzeitig regelmäßig Meldungen kommen wie "Der Autoverkauf ist wegen der Bargeldkrise auf dem niedrigsten Stand seit 16 Jahren" oder "Der Absatz an Motorrädern ist drastisch zurückgegangen" (Zahlen aus der Landwirtschaft brauchen wohl etwas länger als die über Güter, die uns in den Metropoen wichtig sind.)
Aber manche Vogelhirne verweigern ja jeglichen Blick in die Realität, dementsprechend wird die Regierung diesen Wahnsinn immer schönreden, egal welche Schadenssummen genannt werden.
Aber wenn es nicht wieder schlechter wird oder die Vogelhirne sich nicht einen neuen Wahnsinn ausdenken, dann scheint es so, als würde sich die Lage zumindest hier in Bangalore allmählich verbessern ...

Freitag, 13. Januar 2017

Führerschein die x+yte

Wie war das, seit Jahren arbeite ich am Führerschein.
vor einem Monat hatte ich meine Prüfung, die ich auch bestanden habe, aber ich habe nicht darauf vertraut, dass der Führerschein wirklich wie versprochen in drei bis sechs Wochen käme.
Nun, er sollte ja per Post geschickt werden, also habe ich seit Tagen die Security genervt, aber nein, er war icht da.
Heute begegnete ich zufällig dem Fahrlehrer. Der hielt auch gleich an und sagte mir, dass er einen Brief für mich hätte.
17-01-13-1819[1]
"Nur an die Adresse zustellen, nicht weiterleiten. Wenn nicht zugestellt, zurücksenden" steht da dick drauf. Und natürlich wurde das Ganze an die Fahrschule geschickt, obwohl meine richtige Adresse - von mir selbst geschrieben - darauf steht. Ich habe keine Ahnung, wie ein Zusteller auf die Idee kommt, sowas der Fahrschule zu schicken, die in der selben Straße ist, statt dem Empfänger.
Und ich verstehe auch nicht, wie die Fahrschule dann auf die Ide kommt, das Ding dann auchzumachen, statt dafür zu sorgen, dass es der Empfänger bekommt. Aber wir sind in Indien ...
Kurz und gut, darinnen war, endlich nach nur drei Monaten, tatarata, mein Motorradführerschein

17-01-13-1820[1]

(ja, das Bild ist schrecklich, aus Datenschutzgürnden musste ich einige Teile unkenntlich machen)

Ab sofort darf ich ganz legal Motorrad fahren. Und das schöne dabei: das gilt sogar auch in Deutschland für sechs Monate nach der Rückkehr und für Ferienaufenthalte sowieso ;-)

Donnerstag, 12. Januar 2017

neuer Computer

mein alter kleiner Überall-mit-nehm-Computer (damals mit sagenhaften 1090 Gramm tatsächlich unübertroffen leicht bei sehr guter Leistung) macht allmählich schlapp: der Lüfter wird wieder lauter, die Wärmesteuerung funktioniert nicht mehr richtig, ein Teil am Bildschirm ist gebrochen, die Tasten scheinen so weit durch, dass ich befürchte, bald kein i, kein s, kein n mehr benutzen zu können, einfach weil die Tasten sich auflösen, die Leertaste hängt, die USB-Stecker sind ausgeleiert, usw. usw.
Ganz nervig aber ist das regelmäßig Hängen, dass neuerdings auftritt - und ich kann einfach die Software nicht herausfinden, die dafür zuständig ist. Ich habe es mit einer Wiederherstellung auf einen Zeitpunkt Wochen bevor die Probleme anfingen versucht, ich habe die Software, die ich am häufigsten benutze, repariert oder ganz neu installiert, bis auf formatieren und neu aufsetzen habe ich alles versucht, was in meiner Macht steht (und hier kriege ich niemanden, der in der Lage wäre, den Computer mit seinem deutschen System zu warten - sobald die Leute sehen, dass sie es mit Deutsch zu tun haben, geben sie ratzfatz auf ...)
ALso war es Zeit, einen neuen einzukaufen. Der wiegt jetzt 250 Gramm mehr, ist leider golden, weil ich keine Zeit hatte und die Farbe nehmen musste, die am nächsten Tag ausgeliefert werden konnte, aber jetzt habe ich wieder einen Computer, der viel schneller arbeitet als ich ;-)
17-01-09-8412
Aber: Seit Tagen bin ich damit beschäftigt, meine alten Daten zu sichern, zu übertragen, zu synchronisieren usw. usw.
Ganz nebenbei habe ich es auch geschafft, dass mein aktueller Arbeitsodner automatisch in einer Cloud gespeichert und auf zwei Computern synchronisert wird - ich lerne dazu. So kleine Erfolge wie die Synchronisation von Firefox auf allen meinen Computern ist da dann schon eher eine Kleinigkeit ...
Doch, schön ist es, wenn man die Technik allmählich wieder soweit bekommt, dass man sie gewinnbringend nutzen kann (und dass ich ohne lästiges Hin- und Herkopieren jetzt einfach so mit beiden Computern auf meine Arbeitsdaten zugreifen kann, ist schon prima ...
(Dass ich aber für den heutigen Blog eben wieder ein anderes Verzeichnis bearbeiten musste und doch wieder hin und her kopierte - geht bei einigen Gigabite Größe eben doch schneller als Oninesynchronisation) ist die Schattenseite, es dauert eben einige Zeit, bis es alles richtig läuft).

Samstag, 7. Januar 2017

Es gibt sie also doch

für zwei Monate habe ich die neuen 500 Rupienoten für eine moderne Legende gehalten, nach dem Motto "EIn Freund eines Freundes hat von einem Freund gehört, der jemanden kennt, der schon mal jemanden von diesen Banknoten hat flüstern hören" oder so.
Heute haben wir - nach Ankündigung des Pizzaboten, das das Kartenlesegerät kaputt wäre, ob wir nicht auch bar zahlen könnten und unserer Antwort, dass wir nur die berühmten 2000er hätten, tatsächlich zwei davon bekommen, es gibt sie also wirklich ...
New-500-Rupee-Notes
Und ja, ich bin wieder daheim im fernen Indien, es ist nicht mehr gar so kalt, ich sitze ohne drei lagen WIntersocken auf dem Sofa und kann frost-und zitterfrei vor mich hintippen ;-)

Donnerstag, 5. Januar 2017

geträumter Absturz

Ich saß hinten in J.s Jeep. Und J musste natürlich über den halb gefüllten Container mti Schrott fahren, der links stand, statt um den Container herum. Offensichtlich wollten wir auf den Schrottplatz fahren, aber die Abkürzung über diesen Schrottcontainer fand ich sowieso gefährlich, da auf der einen Seite nur ein Stück Holz war und ich arg bezweifelte, dass das Ganze breit genug wäre für den Jeep.
Natürlich stürzten wir ab, in Zeitlupe und ich hatte gemütlich Zeit, mir zu überlegen, dass ich mich festhalten sollte. Das tat ich dann auch, und der Jeep überschlug sich nicht, wie erwartet, sondern plumpste mehr oder weniger gerade in den Container, so dass uns allen nichts passierte. So war es auch logisch, dass J. Gas gab und weiter fuhr, wir kamen tatsächlich aus dem Container heraus, auch wenn es nicht wirklich einfach war.
Draußen stiegen wir aus und suchten nach diversen Teilen für unsere Autos, Tuktuks und Motorräder, wobei ich einfach aufwachte.

Dienstag, 3. Januar 2017

Geld mal wieder ganz und gar anders

Eben habe ich mein Konto überprüft - und einen Schock bekommen: statt eines gemächlich dümpelnden Guthabens - immerhin habe ich, seit ich regelmäßig arbeite, immer ein ausgeglichenes Konto - statt eines kleinen Betrages in schwarzen Zahlen tummelt sich sich plötzlich das 6.5 fache meines Monatsgehalts auf meinem Konto - und ich weiß nicht, warum. Mit einer kleinen Lohnerhöhung hatte ich gerechnet, sie war angekündigt worden, aber woher so eine Zahlung kommt, kann ich mir nicht erklären, aber wer weiß, wer nach welchen durchzechten Feiern welche Eingabefehler gemacht hat.
Ich werde morgen also mal ein wenig telephonieren und klären, was es mit dem zu viel gezahlten Geld auf sich hat. ...

Montag, 26. Dezember 2016

Moskitos

Kaum gibt es in Deutschland Temperaturen über 0°C zu Weihnachten, sausen auch schon Stechmücken durch die Gegend und wen stechen sie? Mich!

Geld mal anders

Auf ca. 500 Metern Strecke habe ich fünf Geldautomaten gesehen, davon war tatsächlich einer außer Betrieb, bei den anderen vieren gab es keine Schlangen, aber in allen war Geld vorhanden - richtig, ich bin nicht mehr in Indien zur Zeit, sondern in Deutschland.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

nur geträumt

Ich war mit J. unterwegs und er hat mich überzeugt, zu einem Bikertreffen zu kommen. Ich war ein wenig zu früh und stellte das Motorrad am Eingang ab, um dann mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Und auf dem Fahrrad war ich dann auch auf dem Gelände des Motorradtreffens unterwegs, mir wohl bewusst, dass das nicht ganz passte, gleichzeitig aber auch überzeugt, dass ich, der ich ja mein Motorrad am EIngang gelassen hatte, mit Fug und Recht dabei war.
Allerdings kannte ich niemanden und wurde schon ein wenig seltsam angeschaut, auf meinem Fahrrad, das ich dann auch irgendwo weg brachte. Zurückkommend war kaum noch jemand da, alle Welt war hineingegangen (sehr unübersichtlich, dieses Drinnen, ich konnte nur den einen Tisch sehen, für 12 Leute, vielleicht sogar weniger und einen weiteren ahnen). An diesem einen Tisch waren noch Plätze frei und ich fragte, ob ich mich setzen könnte. Das Essen fing an und man schenkte Alkoholika aus, prostete sich zu, was ich zum Anlass nahm, mich vorzustellen, kannte ich doch hier niemanden. Aber niemand antwortete. Insgesamt fühlte ich mich ganz und gar nicht willkommen.
Also nutzte ich die nächste Gelegenheit und verschwand, holte mein Fahrrad und versuchte, den Ort von hinten her zu umfahren.
Auf dem Weg durch den Wald kam ich an einem Freilichttheater vorbei und interessanterweise erzählte mir jemand die Geschichte des Theaters und der Nachbarschaft (wohlgemerkt, ich radelte und das allein, trotzdem bekam ich erzählt ...). In diesem TGheater gab es jährlich sechs bis acht Mal Aufführungen, organisiert zum Teil auch von den ansässigen Einzelhändlern, von denen dann auch einige sprachen - ganz so wie in einer Al Jazeera-Reportage ... Und ich war schon neidisch, dass es so ein Kulturangebot da, wo ich lebe, nicht gibt ...

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