Samstag, 14. Oktober 2017

immer wenn ich ...

... rausgehen will, fängt es an zu regnen.
Seit einigen Monaten regnet es hier so ziemlich jeden Tag, zufälligerweise sehr oft, wenn ich gerade rausgehen will. Und ich gebe zu, inzwischen nervt es - wenn ich arbeite, ist es fast immer trocken, aber sobald ich mal was machen will ...
having just a short drink ... 4

Mir reicht es, jawohl ja!

Sonntag, 8. Oktober 2017

nach zwei Monaten Fahrverbot ...

Fahrverbot haben mit die Ärzte erteilt, also habe ich mich auch brav daran gehalten und bin ganze zwei Monate nicht mehr auf dem Motorrad unterwegs gewesen.
Heute dann endlich wieder einmal eine kleine Tour. Ich wollte nur ein Stück fahren, um mich wieder an den Verkehr zu gewöhnen (absurdes Hupen für nichts, für einen Baum an der Straße, für jeden Menschen, der nur in der Nähe der Straße zu sehen ist, für jedes Auto, Motorrad oder Fahrrad, das einem entgegenkommt, einfach so aus Lust und Laune, vor jeder Kurve, hinter jeder Kurve, weil der Motorradfahrer Licht anhat, Unverschämtheit das, weil das Telephon klingelt oder was auch immer, Blinken kennt man kaum, dafür war aber heute ein Held unterwegs, der zwar beim Abbiegen nie blinkte, nicht beim Herausfahren aus der Einfahrt, aber ganz brav vor jeder Kurve blinkte um zu zeigen, wohin er unterwegs war ...). Aber da ich gute Laune hatte und die Nandi Hills wirklich nicht mehr weit, beschloss ich, hochzufahren und dann wieder nach Hause.

Nandi Hills near Bangalore

Nachdem die Tankuhr nicht mehr funktioniert und das Motorrad über zwei Monaten in der Tiefgarage gestanden hatte, konnte ich wirklich nicht mehr erinnern, wie viel Sprit noch da sein müsste, also hatte ich die Notspritflasche dabei - der dreiviertel Liter reicht für ca. 20 bis 25 km.
Auf meiner Nebenstrecke gab es denn auch keine Tankstelle um nachzufüllen und siehe da, kaum hatte ich die Serpentinen erreicht, die auf den Hügel führen, war der Sprit brav zu Ende. Flugs hatte ich meine Notration eingefüllt, umgedreht und auf der Hauptstraße dann auch nach zehn Kilometern die nächste Tankstelle gefunden und getankt, um dann doch noch auf meinen Hügel zu klettern.
Trotz des Hupkonzerts hat es denn doch Spaß gemacht - und ich selbst habe auch mal gehupt, für einen Kamikazehund, der urplötzlich auf die Straße rannte ...

Donnerstag, 5. Oktober 2017

seltsam

Vor ewigen Zeiten habe ich meinen Führerschein verloren.
Sechs Wochen nachdem ich eine neue Karte beantragt hatte, kam die auch. Und jetzt, fast drei Monate später, wurde der verlorene Führerschein gestern beim Pförtner abgegeben. Wirklich sehr interessant das ...

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Leider waren die 10 Tage in Vietnam viel zu wenig - selten hat es mir irgendwo auf Anhieb und dann für den Rest der Reise so gut gefallen wie in Vietnam - ein Traum wäre es, nach Indien dort für ein paar Jahre zu arbeiten ...
Doch bis Juni muss ich noch hier ausharren, auch wenn S. kein Visum mehr bekommt. Und dann gibt's ja ein Jahr Pause ...
Nur ein erstes Bild aus Vietnam auf die Schnelle
Vietnam 01

Samstag, 23. September 2017

Bengaluru => Hanoi

Gestern abend saß ich noch auf meinem Sofa und habe die letzten zwei Stunden ein wenig gewerkelt war aber hauptsächlich einfach nur gelangweilt und ein wenig aufgeregt. Dann saß ich im Taxi und plötzlich war ich schon eingecheckt und ein wenig genervt von der Wartezeit von über zwei Stunden, die ich herumbringen musste, war ich als braver obrigkeitshöriger, ordentlich vorplanender Mensch wirklich drei Stunden vor Abflug dort und ratz fatz eingecheckt und (dank des roten Passes, der mich einfach so an der Warteschlange vorbeiführte) pass- und sicherheitskontrolliert.
Im schrecklichen, vermeintlich billigen, scoot-Flieger hatte ich ausnahmsweise keinen Fensterplatz, konnte also meinen Kopf nicht anlehnen, was aber nicht daran hinderte, den ganzen Flug nach Bangkok zu verschlafen - einen störenden Service gab es sowieso nicht, der Billigflug beinhaltet eben keinen Service, selbst für ein simples Wasser müsste man extra zahlen - auch für die freien Plätze am Notausgang hätten sie von mir 40 (!!!) Euro verlangt, hätte ich mich umsetzen wollen. Ok, auf Essen kann ich beim Nachtflug nach Bangkok verzichten, ich hatte zuhause das letzte Stück Käse aus dem Kühlschrank in den Mund gestopft, das reichte durchaus. Wasser gibt es ja auf Indiens Flughäfen reichlich - diese Trinkwasserspender sind eine gute Idee, auch wenn ich nicht weiß, ob man ihnen aus hygienischer Sicht wirklich trauen kann, aber dort kriegt man Flaschenwasser auch noch z uerschwinglichen Preisen, ich musste also nicht verdursten.
In Bangkok erwacht dann eine Überraschung, eine sehr positive: Ich war zwar nur anderthalb Stunden dort um umzusteigen, aber er ist nicht nur groß groß groß sondern auch einfach angenehm, ich fühlte mich einfach wohl, alle Welt lächelte, selbst die Dame, die das Raucherkabuff reinigte, lächelte, machte Späße mit anderen Leuten, die vorbei kamen, ... Insgesamtg wurde dort viel gelächelt, die jungen Männer, bei denen ich endlich meinen Kaffee bekam strahlten so viel Freundlihkeit und Spaß aus, wie ich sie bei den letzten Flügen in Deutschland, der Türkei und Indien zusammen nicht erlebt habe ... Einfach nett, ich fühlte mich schlagartig einfach nur noch gut, auch wenn ich noch 3,5 Stunden Scootflug vor mir hatte ...
17-09-23-4187
Hier in Hanoi angekommen, muss ich insgesamt vier Stunden auf S. warten, nach 2,5 Monaten werden wir uns in etwa einer Stunde endlich das erste mal wiedersehen.
Also sitze ich herum, gehe hin und her, habe Internet besorgt, Geld, eine Telephonkarte, kenne die Taxipreise zu unserem Hotel, ... Ansonsten schaue ich mir die Menschen an: Viele moderne, gut gekleidete Menschen, im Vergleich zu Indien wesentlich interessanter und angenehmer (bisher hat sich kein Mann an den Schwanz gegriffen, niemand hat herumgerotzt, es ist sauber, bei niemandem hatte ich bisher das Gefühl, er/sie müsse unbedingt duschen, es gibt zwar auch Kinder hier, die herumlaufen, spielen, aber sie schreien nicht, sie stören nicht, selbst sie respektieren die Leute um sie herum, während sich die Eltern auch wirklich um sie kümmern, sie notfalls bremsen, wenn sie zu nervig werden, was in Indien nur selten passiert, dort wird zu jedem Mist gelächelt, den die verzogensten Plagen anstellen ...). Doch, ich habe Vietnam zwar noch nicht gesehen aber ich fühle mich schon jetzt einfach gut hier, prima Idee, ein wenig Urlaub von Bangalore zu machen ...
und dazu gibt es dann auch gleich ein richtig langweiliges Photo:
17-09-23-4189

Samstag, 16. September 2017

Dass man abgenommen hat ...

,... merkt man spätestens dann, wenn man nach dem Toilettengang die Hose hochzieht und dann feststellt, dass man vergessen hatte, Knopf und Reißverschluss aufzumachen ...
17-09-16-4151

und tatsächlich kann ich keine einzige meiner alten Hosen noch ohne Gürtel tragen, selbst die, die mir S. letztes Jahr zu klein gekauft hatte, ist inzwischen auch zu weit geworden ...

Donnerstag, 7. September 2017

Ausländergesetze

Jetzt ist es amtlich, S. wird auf absehbare Zeit kein Visum mehr bekommen, weil sie eine Frist versäumt hat (Leute mit einem Visum länger als 180 Tage müssen sich trotzdem innerhalb dieser 180 Tage registrieren lassen oder ausreisen, wer das nicht macht, hat Probleme ...).
In Deutschland wäre es ähnlich, wenn man gegen solche Regeln verstößt, kriegt man eben nicht mehr so einfach ein Visum.
Aber persönlich fühlt sich das schon reichlich mies an, man fühlt sich doch arg ungerecht behandelt, weil wir doch aus unserer Sicht nix böses gemacht haben, schließlich hatte sie doch ein Visum und in dieses Visum war dieser Satz, dass man sich registrieren lassen müsse, nicht reingeschrieben und und und ...
Aus lauter Frust habe ich jetzt einfach mal Tickets für Flüge von Bangalore sowie Istanbul nach Hanoi gebucht, immerhin werden wir 10 Tage gemeinsam in Vietnam haben, auch wenn mein Konto anderthalb tausender dünner geworden ist ...

Aber die zwei Monate warten auf ein neues Visum, wobei S. immer gesagt wurde "Wir warten auf eine Antwort aus Bangalore", die ständig nicht kam, waren denn doch nervig, da fühlt es sich eindeutig besser an, einen gemeinsamen Urlaub zu planen, als weiter zu warten und auch diesen Urlaub nicht planen zu können, weil wir ja nicht wussten, von wo aus sie dann fliegen würde ...

Montag, 4. September 2017

hören

Ich höre wieder ganz viele Hörspiele. Vor dem letzten Krankenhausbesuch habe ich mir 50 Hörspiele heruntergeladen. Natürlich bin ich dort nicht dazu gekommen, auch nur eines zu hören, kam ich doch gleich unters Messer und habe die nächsten anderthalb Tage nur geschlafen, während ich den folgenedn Morgen bis Nachmittag damit beschäftigt war, wieder entlassen zu werden, was nicht so einfach ist in indischen Krankenhäusern (da wird dann abgerechnet, Medizin wird zurück gegeben, man kriegt das Geld von der Apotheke erstattet bla bla bla ... ) und zu Hause hatte ich dann einen Computer, tausend Bücher im E-Reader, die gelesen werden wollen, als ich dann wieder herumlaufen konnte, einen Fernseher, ... Also liegen jetzt all die Hörspiele auf dem Telephonspeicher und wann immer ich Muße habe, setze ich mir die Stöpsel ins Ohr und schalte einfach auf "Wiedergabe" - meistens weiß ich vorher nicht, was das nächste ist (immerhin war ich so geschickt, zumindest die Teile eines mehrteiliger Hörspiele in der richtigen Reihenfolge abzuspeichern), so dass es immer wieder eine Überraschung ist, was als nächstes kommt. Und ich liebe diese Überraschungen, bisher war noch kein Hörspiel dabei, das ich ausschalten musste, weil es zu langweilig oder zu nervig gewesen wäre ...

Je mehr ich zur Zeit mit diesen Hörspielen im Ohr durch meine kleine indische Alltagswelt wandere - meistens höre ich auf meinen Spaziergängen, desto mehr kriege ich Lust, wieder selbst etwas neues zu machen.
Beim letzten Mal habe ich an einem drögen Abend in der Woche auf dem Sofa liegend zu S. gesagt "Ich muss wieder etwas machen" und habe dann am folgenden Sonntag flugs den Photomarathon geplant und angeleiert - ein Reinfall zwar, wenn man die Beteiligung betrachtet, mit gerade mal 10 Teilnehmern nach 60 Anmeldungen, aber immerhin für mich eine spannende Aktion.
Mal schauen, was jetzt dabei herauskommt.

Montag, 14. August 2017

Verzerrung

Beim letzten Besuch in der Türkei ging mein Standardobjektiv kaputt, also musste ich auf die Schnelle ein neues einkaufen und entschied mich für ein sehr billiges - hier in Bangalore kriege ich das alte ja recht schnell repariert, wenn ich mich irgendwann dazu aufraffe, die anderthalb Stunden im Taxi auf mich zu nehmen, um zum Servicecenter zu kommen - dort dauert es dann vermutlich nur drei Tage bis maximal zehn Tage, falls die Teile aus Japan bestellt werden müssen - bis das Objektiv dann wieder repariert ist.
Heute habe ich für den indodeutschen Photomarathon ein paar Photos gemacht, und war dann doch entsetzt, wie sehr das Objektiv verzerrt - eins der besseren Bilder hier:
water purifier

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